Über mich


Ich bin Jay, nicht-binär, queer, benutze keine Pronomen, weiß, komme aus einer Arbeiter:innenfamilie, bezahle immer noch mein Bafög ab, und bin in Norddeutschland aufgewachsen.

Seit 2016 lebe ich in Tarragona, Spanien. Einer kleinen Stadt am Mittelmeer, nur eine Stunde südlich von Barcelona, wenn die Züge fahren. Mit der Zeit habe ich nicht nur die spanischsprachige sondern auch die katalanische Literatur kennen und lieben gelernt und so viele literarische Schätze für mich entdeckt, die ich auch gerne mit andern Menschen teilen möchte.

Ich tauche gerne in verschiedene Welten ab, lasse mich von verschiedenen Sprachen an die Hand nehmen und leiten, treibe im Wortenmeer, lasse mich von Geschichten hinreißen.

Schon seit einiger Zeit verfolge ich Trends und Neuerscheinungen auf dem spanischen und katalanischen Buchmarkt. Ich weiß, welche unabhängigen Verlage von größeren Verlagsgruppen aufgekauft werden (Periscopi), welche Autor:innen 2026 neue Bücher veröffentlichen (schreibt Eva Baltasar an einem Roman oder einem Lyrikband?), welche queeren Verlage es gibt, ich weiß, dass Editorial Barrett (der Verlag von Andrea Abreu) nächstes Jahr acht Bücher veröffentlichen wird, bei denen der Inhalt im Vordergrund stehen wird, weil die Autor:innen nicht genannt werden. Oder welche Bücher nach einem halben Jahr bereits in der vierten Auflage erscheinen. Wenn ihr noch einen Scout braucht, könnt ihr euch gerne bei mir melden.   

In Tarragona organisiere ich den alternativen CSD, orgull critic, und das Festival la iMAGInada mit und bin auch sonst viel in queeren und linken Kreisen unterwegs. 
Gelegentlich moderiere ich queere Buchvorstellungen und einen queeren Lesekreis in der Buchhandlung el soterrani. 

Literaturübersetzen ist für mich politisch und eine Form des aktivistischen Handelns. 

Stipendien, Werkstätte und Networking

Forum der Literaturübersetzenden katalanischer Literatur 
Barcelona, November 2026

Hieronymus-Programm für Nachwuchsübersetzende
Europäisches Übersetzerkollegium Straelen, Juli 2026

Fortbildungen und Seminare

Diskriminierungssensibles Übersetzen: Umgang mit Ableismus in der Übersetzung mit Valo Christiansen
Webinar des Deutschen Übersetzerfonds, November 2025

Machen Sie sich frei - Wortspiele übersetzen mit Stefanie Orchel
Webinar des Deutschen Übersetzerfonds, November 2025

Diversität in Romanen mit Nora Bendzko und Noah Stoffers
Webinarreihe der BücherFrauen, Januar/ Februar 2025

Qualifikationen 

Seit dem Wintersemester 2023/2024 studiere ich Literaturübersetzen mit der Ausgangssprache Spanisch an der HHU Düsseldorf. Zeitgleich besuche ich auch Übersetzungsseminare aus der Anglistik. In meiner beruflichen Praxis möchte ich aber hauptsächlich aus dem Spanischen und Katalanischen übersetzen.

Mein akademischer Hintergrund ist darüber hinaus in der Anthropologie mit Bezug auf Lateinamerika verankert. Ich habe meinen Bachelor in Lateinamerika- und Altamerikastudien an der Universität Bonn gemacht und anschließend einen Master in urbaner Anthropologie, Migration und soziale Intervention an der Universität in Tarragona, Spanien. 

Ich habe bisher nicht nur in Spanien, sondern auch jeweils ein Jahr in Ocosingo, Mexiko und Lima, Peru gelebt. Dies war jedoch während unterschiedlicher Lebensabschnitte.

Fotbildungen:

Januar/ Februar 2025: Diversität in Romanen - Noah Stoffers und Nora Bendzko
Bücherfrauen

November 2025:
Wortspiele -
Stefanie Orchel
Deutscher Übersetzerfond

November 2025
Diskriminierungssensibles Übersetzen: Ableismus -
Valo Christiansen
Deutscher Übersetzerfond

Seitdem ich in Tarragona wohne, unterstütze ich jedes Jahr eine Buchhandlung am 23. Abril. Der 23. April ist nicht nur der internationale Tag des Buches, sondern auch St. Jordi in Katalonien. Traditionell verschenkt man an diesem Tag Bücher und rote Rosen, wodurch es der umsatzstärkste Tag des katalanischen Buchmarkts ist. An diesem Tag verkaufe ich und empfehle Bücher.